Zum Thema Ausrüstung gibt es sicher einige Punkte, die jeder beachten sollte, der mit dem Wandern in den Bergen beginnt und später seine Professionalität auch in der Kleidung, dem Rucksack und den Inhalten beweisen wird.
Es gibt immer einen guten Vorsatz der heisst: "Zu VIEL wie nötig - so WENIG wie möglcih"
Anfangs schmunzelte ich aber inzwischen, weiss ich, dass es stimmt und halte mich daran. Im Alpstein muss man wirklich keine Tagesverpflegung mitnehmen, da man innerhalb einer bestimmten Zeit immer an einem Berggasthaus oder Restaurant mit fantastischen Angeboten kommt, da ist es egal, ob es nur ein Kaffee oder eine ganze Mahlzeit ist. Wichtig in erster Linie ist das Trinken und viele Einsteiger unterschätzen das. Durch die Anstiege und teilweise alpinen Abschnitte, kommt der Körper schon mal an die Grenzen und ohne Trinken bekommt man eher ein Problem, als ohne Essen. Dennoch sind gesunde Snacks wie Nüsse, Ei oder Vitamine sehr empfehlenswert, wenn man eine kleine Pause macht und Energie tanken möchte und dabei die Natur geniesst. Wichtig Leute - IMMER den Abfall mit zurücknehmen und zu Hause entsorgen. Ich weiss bis heute nicht, ob die Leute, die in den Bergen den berühmten ENERGY trinken, die Werbung immer noch nicht gecheckt haben. Wenn man die Dose liegen lässt, verleiht niemand ihr FLÜÜÜÜÜÜÜGEL und sie entsogt sich von allein.
Wichtig bei der Ausrüstung ist es, dass man eben bei längeren Touren, ich rede hier von einigen Stunden mit verschiedenen Höhenmetern bedenkt, dass Wanderstöcke sehr hilfreich sein können, aber kein MUSS ist. Wenn man damit beginnt, ist es gar nicht so einfach aber nach etwas Übung, helfen sie sehr, wie kleine EXTRA-Füsse, die Balance zu halten oder beim Abstieg die Beine zu entlasten. Hinzu kommt, dass dann auch die Hände nicht so anschwellen, weil sie die ganze Zeit mitarbeiten. Bei geraden Strecken kann man die Stöcke problemlos wieder verkürzen und am Rucksack hängen.
Noch viel wichtiger sind die Schuhe und die Kleidung. Angepasst an die Touren ( ist man eher jemand der alpin unterwegs ist, mehr auf einfachen Wegen wandert oder gar Trailrunning macht ) sollte das Schuhwerk entsprechend ausgesucht werden und wichtig, immer gut einlaufen. Die Zehen benötigen viel Platz denn lange Passagen, die nur abwärts gehen, quälen die Füsse sowieso und da helfen gute Schuhe schon enorm.
Die Kleidung sollte im besten Fall atmungsaktiv sein und ideal ist immer ein Wechselshirt im Rucksack, da man nach steilen Anstiegen immer ins Schwitzen kommt und oben auf dem Berg ein kalter Wind gehen kann. Auch Wind- oder Regenjacken ( leichte Variante ) lassen sich gut verstauen und so manches Mal war ich so froh, dass ich mich entsprechend umziehen konnte.
Ein noch sehr wichtiges Utensil ist ein kleines erste Hilfe Täschchen, denn hier sind die oft so wichtigen Pflaster für Blasen oder Abschürfungen drin und oft kann man einem anderen damit auch sehr gut helfen.